Vaporizer in der Medizin

Therapien

Da ein Vaporizer vielseitig einsetzbar ist, findet dieser auch schon seit geräumiger Zeit Anwendung in der Medizin.
Man nennt die Inhalation von Kräutern auch Phytho- Inhalation.
Schon in der Antike sind Kräuter sowie ätherische Öle verdampft wurden. Das jahrhundertealte Wissen über die Wirkung und Nutzung von Heilpflanzen wurde über Generationen gut übermittelt.412rzpjmrbl

Ein beliebtes Einsatzgebiet des Vaporizers ist bei einer Erkrankung der Lunge. Hierbei werden die Wirkstoffe aber nicht mit Hilfe von Wärme verdampft, sondern mit Wasser. Bekannt dafür ist zum Beispiel der Pari Boy SX. Ein Inhalationsgerät, mit dem medizinische Lösungen eingenommen werden können.
Dennoch gibt es auch einige Kräuter, die man mit einem elektrischen Vaporizer verdampfen kann. Kamille und Pfefferminze haben zum Beispiel eine sehr beliebte, lindernde Wirkung.
Zur Übersicht der verschiedenen Kräuter und deren Anwendungsgebiete gelangen Sie hier.

 

Ein weiteres Einsatzgebiet von der Phyto-Inhalation in der Medizin, ist bei Operationen. Sie wird unter anderem in Verbindung mit Narkosegeräten bei einer Narkose verwendet. Die Wirkstoffe, die dabei zum Einsatz kommen sind jedoch verschreibungspflichtig und nicht für einen Konsum außerhalb einer Operation gedacht.

 

Rauchfrei dank Vaporizer

Im Allgemeinen ist es bekannt, dass das Rauchen für den Körper total schädlich ist. Er nimmt durch das Verbrennen des Tabaks sehr viele Schadstoffe und Radikale auf. Diese schaden nicht nur der Lunge sondern dem gesamten Körper. Die aufgenommenen Gifte können drastische Folgen für den Konsumenten und deren Umwelt haben.
Bei der Verdampfung fallen all die schädlichen Nebeneffekte weg.

Viele Raucher versuchen aufgrund dieser Informationsgrundlage ihren Konsum an Zigaretten zu regulieren. Nur für wenige Leute ist es leicht, den Glimmstängel beiseite zu legen. Gerade für einen langjährigen Raucher ist es extrem schwer die Gewohnheit, der doch so gefährlichen Droge, einzustellen. Die Sucht nach Nikotin zwingt die Person zur Einnahme durch die Zigarette.
Die betäubende Wirkung des Nikotins bestimmt das Verhalten des Menschen. Ohne den regelmäßigen Konsum fühlen sie sich oftmals gereizt und frustriert.
Einhergehend mit steigender Nervosität und Schlafstörungen.
Genau an dieser Stelle greift man immer häufiger zu einem Vaporizer, um sich das Rauchen zu entwöhnen. Denn dieser hat ähnliche Merkmale und sorgt für einen Ersatz der alltäglichen Zigarette.

 

Zwei Faktoren spielen in dieser Hinsicht eine große Rolle

  • Der orale Aspekt bleibt erhalten, denn man zieht wie gewohnt an einem Gerät und gewinnt dadurch zumindest den oralen Belohnungseffekt. Desweiteren sorgen bestimmte Kräuter dafür, dass ähnlich „befriedigende“ Wirkungen auftreten können. Dies geschieht auch, obwohl kein Nikotin verdampft wird.
    Der schädliche Zigarettenrauch wird durch harmlosen Dampf ersetzt.
  • Von Stück zu Stück:
    Viele Raucher verdampfen zumindest in der Anfangsphase auch Tabak. In diesem Fall wird der Körper weiterhin mit Nikotin versorgt, aber nicht mit den unzähligen weiteren schädlichen Substanzen die bei Verbrennung entstehen würden belastet. So ist es auch möglich, dass man die Dosis an aufgenommenem Nikotin von Tag zu Tag regulieren kann. Das Verdampfen von Tabak sollte jedoch nur als erster Punkt zu einer Rauch- und Nikotinfreier Zukunft angesehen werden. Für eine komplette Entwöhnung muss der Betroffene komplett auf Nikotin verzichten können. Andernfalls ist ein Rückfall in alte Muster sehr wahrscheinlich.

 

Schmerztherapie

Die Cannabis-Arten Sativa und Indica besitzen eine hohe Konzentration an medizinischen Bestandteilen. Einige Menschen bekommen Cannabis verschrieben um schmerzen zu stillen. Meistens wird Cannabis bei schweren chronischen Krankheiten von Ärzten verschrieben. In Deutschland stoßen die Patienten jedoch immer noch auf hohe gesetzliche Hürden. An ein Rezept zu gelangen ist sehr mühsam, denn der Konsum wird nur in wenigen Ausnahmefällen genehmigt. Doch der kleine Kreis an Patienten beschwört die schmerzstillende Wirkung des Cannabis.
Teilweise sei das natürliche Kraut wirksamer als andere synthetische Arzneimittel.

Verabreicht wird Cannabis zumeist in Tablettenform, doch die Einnahme bringt einige Probleme mit sich. So ist die Dosis der Tablette sehr schwer zu bestimmen, da die Wirkung erst einige Stunden späte eintritt. Bei einem leeren Magen wirkt die lindernde Wirkung schneller als bei einem vollen. So kann man akute Schmerzen nur bedingt schnell behandeln.
Viel weniger Leute können das Cannabis durch eine Zigarette konsumieren. Doch auch an dieser Stelle treten viele Nebeneffekte auf.
Da Tabak als „Füllstoff“ benutzt werden muss, wird die Gesundheit (ungewollt) belastet. Außerdem wird das Aroma des Cannabis durch die Verbrennung mit Tabak verfälscht.
Personen, die gesundheitlich stark angeschlagen sind laufen Gefahr, Kreislaufprobleme zu bekommen. Ein Nachteil, den man jedoch durch die Benutzung von einem Vaporizer umgehen kann.

Durch das Verdampfen des Cannabis kann das Kraut zu 100% natürlich inhaliert werden. Eine Verfälschung des Aromas ist beinahe ausgeschlossen. Die gesundheitsschädigenden Nebenprodukte des Tabaks fallen ebenfalls weg. Desweiteren ist es möglich, die gewollte Dosis selbst zu wählen. Durch die direkte Inhalation wirkt das Cannabis viel schneller. Auf eine lange Wartezeit, bis der Wirkstoff vom Körper aufgenommen wird, kann somit verzichtet werden.